Notfallrettung an sechs Standorten
An sechs Standorten in Uganda haben wir ein Rettungsdienstsystem mit aufgebaut. Wo früher kein Transport möglich war, sind heute Krankenwagen rund um die Uhr erreichbar.
Ein Notfall auf dem Land bedeutet in Uganda oft: kein Fahrzeug, keine Ausrüstung, kein Weg ins Krankenhaus. Genau hier setzt der Rettungsdienst an, den wir gemeinsam mit unseren Partnern aufgebaut haben – mit Fahrzeugen, Ausrüstung und geschulten Teams.
Heute fahren an sechs Standorten täglich Notfalleinsätze: Madaka, Kyamuhunga, Ibanda, Nyakibale, Mbarara und Kyanirulwa. Für viele Menschen ist das der erste schnelle Zugang zu medizinischer Versorgung überhaupt.
Jeder Standort hat zwei Fahrzeuge: ein Hauptfahrzeug und einen Reservewagen. Alle zwei Jahre geht ein weiterer Rettungswagen nach Uganda.
Möglich macht das ein Umstand aus Deutschland: Hier wird ein Rettungswagen nach vier bis fünf Jahren gegen ein neues Fahrzeug getauscht – ein Neuwagen kostet rund 130.000 €. In Uganda beginnt für die ausgemusterten Wagen ein zweites Arbeitsleben.
Standorte mit Notfallrettung
Weitere Projekte
Hilfstransporte
Krankenhausbetten, medizinische Geräte, Medikamente und Rollstühle – gesammelt in Verl, verteilt in Uganda.
Sauberes Trinkwasser
Eine Zisterne mit Pump- und UV-Technik – dazu sichere Entsorgung medizinischer Abfälle.
Krankenhäuser & Stationen
Dauerhaft versorgt mit Geräten, Betten, Material und Medikamenten.
Poor Patients Fund
Der Fonds übernimmt Krankenhaus- und Behandlungskosten für Menschen ohne Geld.
Waisenheim & Familien
Lebensmittel, Kleidung und das, was der Alltag gerade erfordert.
Projekt Ackerland
Gekauftes Ackerland in Uganda, das sich selbst trägt – der Überschuss geht an Bedürftige.
Bildung & Patenschaften
Ab 33 € im Monat: Schulgeld, Material und Verpflegung für ein Kind.